
bieten z.B. die wesentlich kleineren Smartphones durch die größere Mobilität ein bisher ungenutztes Potenzial im Bereich des persönlichen Wissensmanagements. Zur Nutzung dieses Potentials wird zunächst ein neues Konzept benötigt, welches ihrem mobilen Charakter gerecht wird, also sowohl die beschränkten Ein- und Ausgabe- möglichkeiten berücksichtigt, als auch die Eigenschaften der Funknetze und der Nutzungsumgebung. Ziel ist es daher mobile Endgeräte zu einem täglichen Werkzeug zur persönlichen Verarbeitung und Verteilung von Informationen weiterzuentwickeln.Da die zu verwaltenden Daten in den meisten Fällen in den unterschiedlichsten System gespeichert sind wird nicht nur eine intelligente Softwareschnittstelle im Endgerät benötigt, vielmehr dient eine autonome servergestützte Gegenstellen als Grundlage für eine einheitliche Präsentation aller verteilten persönlichen Informationen. Basierend auf der homogenen Darstellung der verteilten heterogenen Daten kann das mobile Endgerät als fernwirkendes Instrument alle Aufgaben des täglichen Umgangs mit Daten durchführen. Die Daten verbleiben dabei in ihren Systemen, so dass sie auch weiterhin über ihre lokalen Schnittstellen verfügbar sind. Die einheitliche Präsentation wird hingegen automatisch gepflegt und stellt somit eine stets aktuelle Schnittstelle für die wissensbasierte mobile Nutzung. Diese unterstützt den Nutzer durch kontextsensitive Navigation und reduziert die notwendigen Datenmengen im mobilen Netz zur kostengünstigen und effizienten Nutzung der Funknetze.
Für die Sicherheit stellt sich dabei die Herausforderungen der steigenden Informationsmengen und des hohen Schutzbedarfs von Informationen für beschränkte Nutzerkreise. Durch die Erweiterung des Nutzungsradius der Daten vom ehemals geschlossenen Firmennetz auf mobile Endgeräte ergibt sich die Notwendigkeit für Schutzkonzepte der Endgeräte bezüglich der Kommunikation, der Speicherung und des Identitätsmanagements. Beispiel hierfür ist die Berücksichtigung von Angriffen auf das Endgerät über Kommunikationswege, aber auch physische Angriffe wie Diebstahl und Sabotage. Ebenso wird für die Verteilung von vertraulichen Informationen ein lösungsübergreifendes und einfach zu bedienendes Schlüsselmanagement angestrebt, sodass eine sichere Kommunikation zwischen beliebigen Nutzern praxistauglich durchgeführt werden kann.
Projekt-Informationen:
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Presse [Text & Bilder]

Veröffentlichungen:
Heider, J.
Ubiquitous Personal Information Management, Dissertation, Technische Universität München
[pdf][bib]
Heider, J., Boll, M.:
iOS Keychain Weakness FAQ - Further Information on iOS Password Protection
[pdf][bib]
Heider, J., Boll, M.:
Lost iPhone? Lost Passwords! Practical Consideration of iOS Device Encryption Security
[pdf][bib]
Heider, J., Schütte, J.:
On Path-Centric Navigation and Search Techniques for Personal Knowledge Stored in Topic Map
[pdf][html][bib]
Heider, J., Schütte, J.:
Security made easy: Achieving user-friendly communication protection in ad-hoc situations
[pdf][bib]
Heider, J., Bergmann, J.:
TopicMaps: Unified Access to Everyday Data
[pdf][ps][bib]
Heider, J.:
Vision und Realisierung einer sicheren mobilen Informations-Verteilung, Verwaltung und Abfrage
[pdf][bib]
Badii, A., Hoffmann, M., Heider, J.:
MobiPETS-GRID: Context-aware Mobile Service Provisioning Framework Deploying Enhanced Personalization and Privacy and Security Technologies
[pdf][bib]
Hoffmann, M., Heider, J., Larsson, M.:
Modernes Identitäts- und Profildatenmanagement
[pdf][bib]
Betreute Diplomarbeiten:
Bergmann, J.:
Einheitliche Repräsentation heterogener Datenquellen mit Topic Maps
[pdf][bib]
Reinhard, T.:
Sichere Informations-Abfrage und -Visualisierung mit mobilen Endgeräten
[pdf][bib]
Fleischer, S.:
Framework zur sicheren verteilten Kommunikation ohne PKI Unterstützung
[pdf][bib]
Schütte, J.:
Sichere Bluetooth-Kommunikation in Ad-Hoc-Szenarien
[pdf][bib]